Bericht Wandertag 26.09.2024 11b
verfasst von Cjoqrxi4nbniep wA3nadhroevi2s,g nSua1r8afhm tL0ö7deells am 11. Oktober 2024 - 11:54
Die Klasse 11b besuchte am Wandertag das Dokuzentrum. Was sich am Anfang richtig langweilig anhörte, wurde im Laufe des Tages noch richtig spannend und informativ.
Eigentlich wollten wir uns schon um 9 Uhr treffen, um mit einer Außenführung zu beginnen, die wir dann aber leider aufgrund des Wetters absagen mussten.
Wir vereinbarten, dass wir uns nun um 10:15h treffen würden.
Als alle da waren, sind wir dann in den Ausstellungsraum gegangen, um die Interimsausstellung zu besuchen.
Der Ausstellungsraum war in vier Etappen aufgeteilt.
- Etappe: 1918 - 1933: Nürnberg in der Weimarer Republik: Hier waren viele Zitate von verschiedensten Leuten sowie Ausstellungsstücke aus der damaligen Zeit, z.B. Schuhe, Geld oder auch eine alte Flagge.
- Etappe: 1933 – 1939: Nürnberg während der NSDAP: Hier konnte man alte Interviews lesen/hören aber auch alte Plakate vom Reichsparteitagsgelände finden.
- Etappe: 1939 – 1945: Nürnberg während des zweiten Weltkrieges: Massensterben im Russenlager war ein großes Thema. Ebenso wurde die dramatische Lage in Nürnberg erklärt.
- Etappe: 1945 – 2020: Nachkriegszeit: In der letzten Etappe wurde vor allem dargestellt, wie die Amerikaner den Sieg gefeiert haben.
Im Jahr 2001 wurde das Dokumentationszentrum als touristischer Anziehungspunkt eröffnet.
Nach einer kurzen Pause haben wir dann die Architektin und Bauherrin Stephanie Mildtner kennengelernt, die extra für uns gekommen ist.
Sie wurde von der Stadt Nürnberg beauftragt um den Umbau des Dokuzentrums zu leiten.
Sie erklärte uns dann, dass eigentlich 80.000 Besucher jährlich erwartet wurden, tatsächlich waren es dann 300.000 Besucher pro Jahr und dass Bund & Länder mit ein paar Millionen Euro den Bau und Erhalt unterstützen, was wir toll finden.
Ihre Arbeit als Bauherrin ist jetzt vor allem Nachträge zu bearbeiten.
Sie erzählte uns, dass die frühste Eröffnung erst Ende 2025 zu erwarten ist.
Bemerkenswert ist, dass die Struktur der Wände und des Gebäudes erhalten bleiben soll und daher weder nochmal gestrichen noch die Wände angefasst werden sollen.
Außerdem erzählte sie uns, dass sich Hitler drei Tage im Jahr auf dem Gelände feiern hätte lassen und für den Rest des Jahres das Gebäude leer gestanden wäre.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto auf dem Balkon, ging die Führung weiter. Wir sahen sehr viel Exklusives und waren auch an einigen Orten, an die man sonst als Besucher nicht hinkommt.
Wir haben uns von der Architektin verabschiedet und haben dann am Dutzenteich noch gemeinsam ein Eis gegessen.
Es war ein wirklich schöner und doch regnerischer Tag.
Unser Fazit: Es ist wirklich toll, dass solche Erinnerungsstätten erhalten bleiben (können) und wir auch endlich mal ein Beispiel für die Erinnerungskultur live sehen konnten (Das Thema haben wir nämlich zuvor im Unterricht besprochen)
Unser Dank geht vor allem an Frau Mildtner, die uns diese exklusive Führung gegeben hat und auch an Herrn Besmens, der mit seinen Kontakten uns diesen Tag möglich gemacht hat.
Danke an Ajyqixs4hbai für die tollen Bilder.
Cjoqrxi4nbniep wA3nadhroevi2s und Sjaqrxa4hb iLpöwd3ealh für die Klasse 11b
