„Gastarbeiter“ – los trabajadores migrantes de los años 60
verfasst von Sjaqrxa4 bPiipewc3zakhao,v 2Sogpnhui1e8 fZmati0a7te,l s1z16ad;k rDya5ncijeqlx 4Fbuicphws3 am 19. Dezember 2025 - 18:20
„Gastarbeiter“ – los trabajadores migrantes de los años 60
Im Rahmen unseres Spanisch-Projekts zu den spanischen Arbeitsmigrant*innen der 1960er Jahre hatten wir in der Klasse 11a Besuch von drei Zeitzeugen dieser Epoche, die in Nürnberg wohnen und uns darüber erzählen und unsere Fragen beantworten konnten. Wir danken Antonio Fernández, Lourdes Gómez de Olea und Ángel Aller für die spannenden Gespräche! Wir werden eine kleine Broschüre mit unseren Eindrücken erstellen – auf Spanisch natürlich. Ihr findet sie nach den Ferien in unserer Schulbibliothek.
Hier schildern Sjaqrxa4 bPiipewc3zakhao und Sjoqpxh4ibei pZwa3iaahto ihre Eindrücke auf Deutsch.
Am 27.11. kam Ángel Aller zu uns in die Klasse zu Besuch. Die Stunde begann damit, dass er sich vorstellte und uns über die sogenannten „Gastarbeiter“ erzählte. In den 1960er Jahren holte Deutschland viele Arbeiter aus Ländern wie Spanien, Italien, der Türkei oder Griechenland, weil es im Zuge des Wirtschaftswunders zu wenige deutsche Arbeitskräfte gab. Diese Menschen hatten oft schwere Jobs, lange Arbeitszeiten, wenig Geld und Probleme mit Sprache und Kultur. Eigentlich sollten sie nur kurz bleiben, aber viele blieben dauerhaft und holten ihre Familien nach.
Ángel erzählte, dass er als Kind aus Spanien nach Deutschland kam, weil es in Spanien wenig Arbeit und niedrige Löhne gab. Der Anfang in Deutschland war für seine Familie schwierig, aber Ángel lernte Deutsch, machte eine Ausbildung und arbeitete später in einem technischen Beruf.
Danach durften wir ihm Fragen stellen. Wir machten auch eine kleine Vorstellungsrunde, in der wir ihm etwas über unsere eigenen Herkünfte erzählten. Ángel zeigte uns außerdem Fotos aus dem Jahr 1965 aus Spanien sowie Bilder von seiner Schule und seiner Unterkunft in Deutschland.
Zum Schluss sprach er mit uns über Nasser Ahmed und dessen Buch „Dennoch steh ich hier“. Besonders gefiel ihm die Aussage, dass Nasser „zu deutsch für die Ausländer, aber zu ausländisch für die Deutschen“ sei.
Die Zeit verging schnell und wir mussten das Gespräch beenden. Ángel war jedoch ein sehr interessanter Mensch, mit dem man sich noch lange hätte unterhalten können.
Sjaqrxa4 bPiipewc3zakhao
Angefangen hat unsere Stunde mit der Vorstellung von Angel und Lourdes. Angel hat sich vor unserer Klasse vorgestellt und von seiner Geschichte erzählt. Er hat uns außerdem über die Gastarbeiter aufgeklärt und erzählte uns, dass er schon als Kind von Spanien nach Deutschland kam, weil es dort wenig Arbeitsplätze und wenig Lohn gab. Deutschland suchte in den 1960er Jahren nach Arbeitskräften und gleichzeitig suchten die Spanier Arbeitsplätze und bessere Chancen im Ausland. Ziel des Ganzen war es, nur kurz in Deutschland zu arbeiten und danach wieder zurück nach Spanien zu gehen. Jedoch blieben viele Menschen hier und gründeten eine Familie in Deutschland. Danach haben wir mit Lourdes über ihre Geschichte geredet und sie erzählte uns, dass sie persönlich keine Erfahrung als Gastarbeiterin gemacht hat, sondern aufgrund der Liebe nach Deutschland kam und ihre ganze Familie in Spanien gelassen hat. Hier in Deutschland lebt sie jetzt immer noch mit ihrem Mann zusammen. Danach haben wir ihr von unseren Erfahrungen und unserer Herkunft erzählt und uns ein wenig kennengelernt. Wir haben viel und ausführlich mit Lourdes gesprochen und vieles voneinander gelernt. So eine Erfahrung war sehr toll zu machen.
Sjoqpxh4ibei pZwa3iaahto
