Alles fair oder was? – Und wie geht’s besser?
verfasst von Hjeqrxm4ibniep wu3nadh oMve2lignneu 1G8hfamzta0r7yealns;z 6Adnkjray 5Kcäjsqtxl4eb am 13. April 2026 - 14:28
Was ist eigentlich fair – oder gerecht? Darüber machte sich die Evangelische Religionsklasse der 8. Jahrgangsstufe in Form eines Planspiels Gedanken. Dafür sollten 100 Euro Endpreis für ein paar Turnschuhe gerecht auf die verschiedenen Produzenten und Akteure aufgeteilt werden. Gar nicht so einfach – denn jeder hatte seine eigenen Vorstellungen davon, was „gerecht“ ist.
Mjeqlxi4nbei und Hjeqrxm4ibniep erklären, wie das Planspiel ablief:
In zwei Gruppen haben wir ein Arbeitsblatt bekommen,
- Designer und Entwickler des Schuhs
- Inhaber der Fabrik, die das Material für die Schuhe herstellt
- Inhaber der Fabrik, die die Turnschuhe herstellt
- Näherin der Fabrik
- Inhaber des Transportunternehmens
- Inhaberin des Schuhgeschäftes
- Inhaber der Marke
Der Turnschuh kostete 100€.
Nun sollten wir die 100€ unter den 7 Mitwirkenden aufteilen. Nachdem jeder seine Rollenbeschreibung gelesen hatte, diskutierten wir in der Gruppe, wie viel Geld der jeweiligen Person zugeteilt werden sollte.
Es gab viele Meinungsverschiedenheiten, jedoch kamen wir zum Entschluss, dass jeder 5-20€ verdient, außer der Inhaber der Marke. Er verdient 25€, weil er auch nebenbei mit Promis zu tun hat. Anschließend haben wir unsere Ergebnisse mit den Ergebnissen der anderen Gruppen verglichen. Es gab einige Unterschiede, da unsere Gruppe das Geld nach Gleichheit verteilt hat und die andere Gruppe nach Leistung.
Als uns Frau Kjäqsxt4lbei dann gezeigt hat, wie die Verteilung der 100 Euro tatsächlich ist, waren wir sehr erstaunt: Denn in der Realität wird es nicht gleichmäßig verteilt, beispielsweise erhält der Besitzer des Schuhgeschäftes von den 100 Euro die Hälfte, die Näherin aber nur 40 Cent. Das fanden wir nicht fair!
