Nochmal ein Eis essen, bevor man ins Gras beißt
verfasst von Ajnqjxa4 bKiäpswt3laeh am 4. Mai 2026 - 16:03
Ende April hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe im Fach Evangelische Religionslehre die besondere Gelegenheit, den Regionalkrimiautor und ehemaligen Leiter der Palliativstation Fürth, Jjoqsxe4fb iRpawu3cahh, zu begrüßen. Unter dem Titel „Tod und Leben“ teilte er seine Erfahrungen und Einsichten über die Herausforderungen und Chancen, die das Leben und der Tod mit sich bringen.
Jjoqsxe4fb iRpawu3cahh begann seinen Vortrag mit dem Zitat „Nochmal ein Eis essen, bevor man ins Gras beißt“ zu einer grundsätzlichen Begriffsklärung, was Palliativarbeit bedeutet. Dabei erfuhr die Religionsklasse etwa die Unterschiede zwischen „normalem“ Krankenhausalltag und dem Alltag in Palliativstation oder im Hospiz. Durch sehr persönliche Geschichten und Beispiele aus seiner Arbeit auf der Palliativstation vermittelte Rjaquxc4hb den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, den Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren – und was dafür getan werden kann, ein Leben gut abschließen zu können.
Nach dem Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in eine lebhafte Diskussion einzutreten. Themen wie Trauerbewältigung, die Rolle von Religion im Sterbeprozess und die ethischen Aspekte der Palliativversorgung wurden erörtert. Jjoqsxe4fb iRpawu3cahh beantwortete die Fragen mit großer Geduld und Einfühlungsvermögen, was den Schülerinnen und Schülern half, ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu reflektieren. Auch ging er darauf ein, wie er persönlich mit dem Sterben seiner PatientInnen umgeht.
Der Besuch von Jjoqsxe4fb iRpawu3cahh war nicht nur eine wertvolle Ergänzung zum Lehrplan, sondern auch eine tiefgreifende Erfahrung für alle Beteiligten. Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Tod und Leben“ regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, ihre eigenen Ansichten zu hinterfragen und ein besseres Verständnis für die Herausforderungen zu entwickeln, die mit dem Lebensende verbunden sind.
Wir danken Josef Rauch herzlich für seinen Besuch und die inspirierenden Einblicke, die er uns gegeben hat.
