Historisch Kochen mit der 8a
verfasst von Fjeqlxi4xb iGpewi3ßalheorv am 6. Mai 2026 - 21:27
In unseren 8. Klassen findet jedes Jahr gegen Schuljahresende die ÜBERSLEBEN-Fahrt statt, die die Selbstständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler im Alltag fördern soll. In Vorbereitung auf diese Selbstversorgerfahrt besuchte die Klasse 8a am Montag, 20. April 2026, in Begleitung von Frau Ljuqtxh4ebri-pWwi3lalh und Herrn Gjeqixß4lbeirp das Kindermuseum in Nürnberg.
Im Mittelpunkt des Ausflugs standen die Themen „jHqixs4tboirpiws3cahh oKvo2chgennu“1 und „jNqaxc4hbhiaplwt3iaghkoevi2t“g. Um die historische Dimension unseres Besuchs zu verdeutlichen, überlegten die Schülerinnen und Schüler zunächst, wie der Alltag der Menschen in Nürnberg vor ca. 100 Jahren aussah. Wie kann ich ohne Strom kochen? Wie wiege ich meine Kartoffeln ohne elektrische Waage? Wie stelle ich eigentlich Butter her und wie halte ich sie frisch? Auf all diese Fragen sollte die Klasse im Laufe des Tages eine Antwort bekommen.
Nach einer kurzen Einführung durch die Mitarbeiterinnen des Kindermuseums ging es dann auch direkt an die Arbeit. Statt Französisch, Geschichte oder Mathe zu pauken, schrieben die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Einkaufszettel mit den Zutaten, die sie für eine Kartoffelsuppe und für selbst gemachte Zitronenlimonade brauchten. Im Anschluss wurden diese in einem originalgetreuen Tante-Emma-Laden gekauft. Anschließend arbeitete die Klasse in kleineren Gruppen an der Zubereitung ihres Mittagessens: Sellerie, Kartoffeln und Karotten wurden geschält und in Würfelchen geschnitten, Zitronen ausgepresst, Schlagsahne mit reiner Muskelkraft zu Butter gerührt und Brot mittels einer handbetriebenen, extrem scharfen Brotschneidemaschine, über die Frau Luther-Will mit Argusaugen wachte, in Scheiben geschnitten. Die Teamarbeit der Klasse mündete schließlich in ein Mittagessen, an dessen Zubereitung alle beteiligt waren.
Um unseren Besuch im Kindermuseum abzurunden, erörterte die Klasse gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Kindermuseums, was Nachhaltigkeit genau bedeutet und wie sie sich besser in unseren Alltag integrieren lässt. Die Relevanz dieses Themas für unsere Schülerinnen und Schüler zeigte sich an ihrer regen Beteiligung am Gespräch, wobei sie für sich erkannten, dass bereits viele kleinere Veränderungen dazu führen können, dass Mensch und Umwelt gleichermaßen von einem nachhaltigen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen profitieren können.
Unser Dank als Schule gilt dem Kindermuseum Nürnberg, das uns wichtige Einblicke in das Alltagsleben der Menschen im 20. Jahrhundert gewährte. Ein besonderes Lob gebührt auch der Klasse 8a, die ihren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung leistete und mit der uns dieser Ausflug Freude bereitet hat.
