Zeitreise in Ur-Uromas Küche: Unsere 8c beim historischen Kochen im Kindermuseum
verfasst von Njaqdxi4nbei pKwü3hanheorv,2 Dgannui1e8lfam tF0r7äenlksezl6 am 20. Mai 2026 - 21:19
Ein kulinarischer Blick zurück in das Jahr 1900: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c tauschten die Schulbank gegen Schürze und Kochlöffel und erlebten im Kindermuseum Nürnberg Geschichte zum Anfassen und Schmecken.
Im Rahmen der ÜBERsLEBEN-Fahrt ging es in die interaktive Ausstellung „Alltag der Urgroßeltern“. Das Ziel: Herausfinden, wie mühsam, aber auch wie nachhaltig das Kochen vor über 100 Jahren ohne Strom, Supermarkt und Mikrowelle war.
Der Einkauf im Kolonialwarenladen
Bevor ein Topf auf dem Herd stand, hieß es für die Jugendlichen: Einkaufen wie um 1900. Im museumseigenen Kolonialwarenladen wurden Zutaten abgewogen, Preise berechnet und lose Ware in Papiertüten abgefüllt.
In der historischen Küche wartete dann die echte Arbeit:
- Schnippeln: Gemüse haben wir mit historischen Utensilien zerkleinert
- Mahlen: Kaffee und Zucker haben wir per Hand gemahlen.
- Pressen: Für unsere Zitronenlimonade haben wir Zitronen ausgepresst.
- Schlagen: Die Butter für das frische Brot wurde in Teamarbeit mühsam aus Sahne selbst geschlagen.
- Schneiden: Unser Brot haben wir mit einer historischen Brotmaschine geschnitten.
Geschichte, die durch den Magen geht
Nach harter Arbeit, Rauch und Schweiß war es endlich so weit: Die selbst gekochte Mahlzeit nach Uromas Originalrezepten stand dampfend auf dem Tisch. Beim gemeinsamen Verzehr stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass vermeintlich einfache Gerichte wie eine klassische Gemüsesuppe ohne künstliche Zusatzstoffe hervorragend schmecken können.
Was wir von Urgroßmutter für die Zukunft lernen können
„Es war wirklich mühsam, bis das Essen fertig war, aber es hat viel mehr Spaß gemacht als zu Hause“, resümierte ein Schüler begeistert. Das Fazit des Tages fiel durchwegs positiv aus: Der Ausflug hat nicht nur gezeigt, wie viel körperliche Arbeit im damaligen Alltag steckte, sondern auch, was moderne Lebensökonomie und Nachhaltigkeit von der Vergangenheit lernen können – vom bewussten Umgang mit Ressourcen bis zur Vermeidung von Plastikmüll.
Ein herzlicher Dank geht an das Team vom Museum im Koffer e.V. für die tolle und lehrreiche Betreuung vor Ort!
