„Was willst Du später mal machen?“
verfasst von Pjeqlxi4nb iDpowr3ua,h o8vd2; gJnouh1a8nfnmat 0L7uetlhsezr6-dWkirlyl5 am 6. Juni 2026 - 17:53
Diese Frage begleitet uns durch unseren gesamten Schulalltag. Im Laufe des Lebens entwickelt sich der ein oder andere Berufswunsch: Astronaut im Kindergarten, Sportlerin in der Grundschule, Arzt oder Anwalt im Teenageralter, nur um dann im Büro zu landen. Aber warum eigentlich? Vielleicht, weil wir nichts anderes kennen, weil uns gesagt wird, dass wir etwas „Sicheres” etwas „Normales” machen sollen oder, weil wir es sowieso nicht machen könnten.
Und genau hier kommt Technik-Zukunft in Bayern ins Spiel: Die Bildungsinitiative, gefördert von der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, dessen Ziel es ist, frühe MINT-Bildung für alle möglich zu machen, bietet unter den vielen Projekten auch Berufsorientierungscamps, die sich an Schüler und Schülerinnen von 12 (wenn Du die 7. Klasse besuchst) bis 18 Jahren richtet: in den Schulferien lernst Du mit Gleichaltrigen ein Unternehmen in Bayern durch beispielsweise Werksbesuche besser kennen. Mithilfe von Azubis fertigst Du selbst ein Werkstück an, während Du gleichzeitig mehr über MINT-Berufe, wie zum Beispiel Elektroniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, usw. kennenlernst. Am Nachmittag warten viele Freizeitaktivitäten auf Dich und Du kannst die Stadt, in der Du Dich befindest, besser erkunden. Übernachtet wird in einem Hotel, einer Jugendherberge oder Pension. Abgerundet wird die ganze Woche mit einer Abschlusspräsentation, bei der Du Deinen Eltern, Lehrern, den Sponsoren und Unternehmensvertretern die Woche und das Werkstück vorstellst. Außerdem gibt es ebenfalls die Möglichkeit, während anderer Campformate eine Hochschule zu besuchen.
Ich durfte in den Osterferien an einem „Mädchen-für-Technik-Camp" bei Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH in Nürnberg teilnehmen. In dieser Woche habe ich Vieles gelernt, neue Freundschaften geknüpft, mein eigenes elektrisches Vier-Gewinnt Spiel angefertigt und weiß jetzt, ob ich mir vorstellen könnte, im MINT-Bereich zu arbeiten (Definitiv Ja!!!).
Ich würde diese Camps jedem weiterempfehlen, denn wie sonst erhält man einen Einblick hinter die Kulissen eines Unternehmens, darf selbst Maschinen bedienen oder Werkstücke anfertigen?
Für alle interessierten Eltern und Schüler: auf der Webseite der Bildungsinitiative Technik Zukunft in Bayern findet Ihr weitere Informationen, Camptermine und Einblicke.
