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How to slam – at the PGN!

verfasst von Ajnqjxa4 bKiäpswt3laeh am 26. Juni 2026 - 16:25

Am 26.6. erwarteten die Klassen 11a von Herrn Wjuqnxd4ebri und 10a von Frau Kjäqsxt4lbei sowie das P-Seminar „Lesebuddies“ von Frau Wjeqbxe4rb einen besonderen Gast: Die renommierte Poetry-Slamerin und Autorin Pjaquxl4ibniep wF3üagh.

Im Workshop gab es neben einer Lesung der Autorin und den wichtigsten Regeln für den Poetry Slam auch mehrere eigene, kreative Schreibübung: Dabei sollten die SchülerInnen zunächst drei mal drei Minuten zu einem Einstiegssatz oder -satzfragment schreiben - und zwar ohne den Stift abzusetzen!

Los ging es passend zur sommerlichen Hitze mit dem Songzitat „36 Grad und es wird noch heißer“, der erste Satz von Text Nummer 2 lautete „Die Sommersonne scheint, es ist alles nicht dramatisch.“ Text Nummer 3 sollte mit „Nur einen Sommer oder so“ beginnen.

Stifte und Köpfe der Schreibenden glühen und rauchen sichtlich – was nicht an den Außentemperaturen lag. Die Sprache war dabei übrigens egal – unsere multilingualen SchülerInnen schrieben nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Polnisch oder Spanisch.

Im anschließenden Feedbackgespräch gab Pauline detaillierte Rückmeldung und Tipps, wie Stilmitteln Texte noch spannender machen können (Na, kommt euch das aus dem Deutschunterricht bekannt vor?)

In einer zweiten Schreibübung wurde zur Wahl gestellt, ob man an seinem Text weiterarbeiten oder etwas Neues beginnen wollte. Für letzteres stellte Pauline die Textsorte des Listengedichtes vor, wie es z.B. von der Autorin Susan Sonntag eingeführt wurde: Dabei schreibt man eine Liste zu bestimmten Dingen, z.B. „Dinge, die ich am Sommer mag“.

Den Abschluss bildete erneut eine ausführliche Feedbackrunde – sowie Möglichkeiten, wie man weiterarbeiten und Teil der Poetry-Szene Nürnbergs werden kann.

In den kommenden Wochen wird es mit den Textproduktionen einen Abschlussslam geben – nach allen Regeln der Kunst.

Das sagen unsere SchülerInnen über den Workshop:

  • „Die Zeit verging sehr schnell.“
  • „Ich war schockiert, dass ich so viel auf einmal schreiben kann.“
  • „Ich mochte besonders das Listengedicht, dass man auf Kleinigkeiten und Situationen achtet und sich selbst besser kennenlernen kann.“
  • „Es war toll, etwas Neues auszuprobieren und interessant, was so rauskommt.“
  • „Ich war erstaunt von meinen Überlegungen.“

Ein kleiner Tipp für alle, die jetzt auch Lust haben, selbst den Stift in die Hand zu nehmen:

Schnappt euch einen Satz, z.B. aus deinem Songtext, stellt den Wecker auf 3 Minuten und schreibt ohne den Stift abzusetzen. Wenn euch nichts einfällt, schreibt auch das auf, z.B. „Mir fällt nichts mehr ein, was soll ich machen…“ Wichtig ist nur, dass ihr nicht aufhört. Diese Übung aus dem „Automatischen Schreiben“ trainiert schnell und effektiv eure Kreativität und sorgt für erste Ideen – danach kann man die Texte sorgfältig überarbeiten – und z.B. an eigenen Slams oder Wettbewerben teilnehmen.

Wenn ihr Interesse daran habt, Teil der Poetry-Szene Nürnbergs zu werden oder an Schreibwettbewerben teilzunehmen, meldet euch für Infos bei Frau Kjäqsxt4lbei.

Rubrik: Deutsch

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