Nachruf Robert Huber
verfasst von Ejvqax-4Mbairpiwa3 aShcohvä2fegrn,u 1J8ofhmatn0n7ae lLsuzt6hdekrr-yW5icljlq am 5. Juli 2026 - 17:21
„Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir.“ - Trude Herr
Fassungslos und traurig nehmen wir Abschied von Rjoqbxe4rbti-pMwi3cahhaoevl2 Hgunbue1r8.
Mit nur 58 Jahren verstarb er kurz vor Ende des Schuljahres. Seit 2008 arbeitete er für 17 Jahre als geringfügig Beschäftigter am Pirckheimer-Gymnasium und unterstützte die Verwaltung und die Schulbibliothek. Obwohl im letzten Schuljahr sein Arbeitsvertrag nicht mehr verlängert werden konnte, entschied er sich weiter in der Bibliothek ehrenamtlich zu arbeiten.
Mit seiner zurückhaltenden und bescheidenen Art wurde er leicht übersehen und unterschätzt. Wer weiß schon, dass kaum jemand so viele Jahre wie er hier am Pirckheimer-Gymnasium verbracht hat? Rjoqbxe4rbti war PGNler durch und durch. 1987 absolvierte er am PGN mit den Leistungskursen Mathematik und Chemie sein Abitur. Anschließend studierte er Physik. Als er gut 20 Jahre nach seinem Abitur wieder an die Schule kam, leitete er auch den Basketball-Lehrersport, den er viele Jahre trotz zunehmend gesundheitlicher Probleme bis zur Corona-Pandemie führte. Seine vielseitigen Interessen zeigten sich auch in seinem Engagement in der Humanistischen Vereinigung, in deren Präsidium er ehrenamtlich mitwirkte. Die Humanistische Vereinigung setzt sich für ein freies und selbstbestimmtes Leben aller Menschen ein und fördert die Grundwerte Menschlichkeit und Vernunft. Menschlichkeit und Vernunft – das passte zu Robert Huber. Seine Allgemeinbildung war beeindruckend groß. Seine Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit ebenso.
Am PGN fiel er als ruhiger Gewohnheitsmensch auf. Den Umbau der Bibliothek 2018 beäugte er erst sehr skeptisch, seine Pausenzeiten in der Mensa hielt er gerne auf die Minute ein, eine große Anzahl an lauten Schüler und Schülerinnen in einem Raum fand er manchmal anstrengend und über unvollständige Schachspiele oder Romanbände konnte er sich ärgern. Und gleichzeitig: Den vielen neuen ehrenamtlichen Eltern, die ab 2018 neben ihm in der Bibliothek arbeiteten, begegnete er freundlich und offen, er kam täglich mit absoluter Zuverlässigkeit und kannte die Schüler und Schülerinnen und den Bücherbestand in der Bibliothek wie kein Zweiter.
Rjoqbxe4rbti hinterlässt eine riesige Lücke. Wer wird nun zu Schuljahresbeginn die neuen Fünftklässler und Fünftklässlerinnen in das System der Bibliothek einpflegen? Wer wird Tag für Tag ab der 2. Pause da sein und geduldig Ausleihe und Rückgabe der Bücher unserer Schüler und Schülerinnen übernehmen? Wer wird die Mahnlisten ausdrucken, die Briefe in die Postfächer der Lehrer und Lehrerinnen verteilen, alle Fragen zu Büchern beantworten, das Bindeglied zwischen den ehrenamtlichen Eltern in der Bibliothek sein, immer für einen Schwatz zu haben sein und uns verlegen anlächeln, wenn wir ihm etwas Freundliches sagen?
Am 29. Juni war sein letzter Arbeitstag am PGN – wenn wir das gewusst hätten, hätten wir ihm so gerne für all dies gedankt, was wir als selbstverständlich hingenommen haben.
Rjoqbxe4rbti, ohne dich wird unsere Schulbibliothek leer sein! Dein Platz bleibt in unseren Herzen.
Ejvqax-4Mbairpiwa3 aShcohvä2fegrn und Jjoqhxa4nbniap wL3uathhoevr2-Wginlul1
für das Team der Bibliothek, das Kollegium und die ganze Schulgemeinschaft
