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Mit Herz, Hand und Verstand – die 10. Klassen beim „Tag des Handwerks“

verfasst von Pjaqsxc4abli pTwr3aaghlo,v 2Begrnrua1 8Kfumlta0k7seilzs,z 6Idrkermy 5Kcöjpqrxü4lbüi;p wA3najhao vK2äsgtnlue1 am 5. Oktober 2026 - 13:32

Im Rahmen der Beruflichen Orientierung in der 10. Klasse besuchten wir mit Frau Kjäqsxt4lbei, Herrn Ljüqfxt4, Herrn Rjequxb4ebli sowie Herrn Fjuqcxh4sb, Herrn Bjeqsxm4ebnisp und Frau Hjaqcxk4ebri an zwei Standorten die Handwerkskammer in Nürnberg, um einen ersten Einblick in den Berufen und die Ausbildung von verschiedenen Handwerksberufen zu bekommen: Auf der Liste standen neben „klassischen Handwerksberufen“ wie Zimmerer, Schreiner, Metallbauer und Fleischer und Friseur auch neuere Gewerke wie Trockenbaumonteur oder Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik auch der Beruf der Kaufleute für Büromanagement – wenn man ihn nämlich bei einem Handwerksbetrieb erlernt, ist man der Handwerkskammer zugeordnet. Dabei konnten wir nicht nur viel Neues lernen, sondern auch selbst aktiv werden.

Während des Schnuppertags erfuhren wir außerdem, welche Aufgaben in den einzelnen Gewerken eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise für das Büromanagement die Organisation von Terminen, das Bearbeiten von E-Mails und Dokumenten, die Planung von Abläufen sowie der Kontakt mit Kunden und Kollegen. Dabei sind Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit und sorgfältiges Arbeiten besonders wichtig.

Ein besonders kreativer Teil des Tages war eine LEGO-Aufgabe in Kleingruppen. Gemeinsam entwickelten wir verschiedene Modelle und Szenen. Dabei kam es nicht nur darauf an, möglichst kreativ zu bauen, sondern vor allem auf Teamarbeit, Kommunikation und eine gute Aufgabenverteilung. Die fertigen LEGO-Werke zeigten, wie unterschiedlich Gruppen an eine gemeinsame Aufgabe herangehen können.

Besonders interessant war die Erfahrung, dass erfolgreiche Büroarbeit nicht nur aus Arbeiten am Computer besteht, sondern auch viel Planung, Zusammenarbeit und Kommunikation erfordert. Der Schnuppertag hat uns damit einen praxisnahen Eindruck vom Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement gegeben und gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und Organisation im Berufsleben sind.

Währenddessen wurde die Gruppe der Frieseure und Frieseurinnen in ein Zimmer gebracht, das mit Spiegeln und Puppenköpfen ausgestattet war. Dort wurde uns zuerst erklärt, wofür ein Friseur zuständig sein kann: Haare schneiden (selbsterklärend), aber auch Maniküre, Pediküre, Kosmetik usw. Dann wurden wir aufgeklärt, über welche Wege wir die Ausbildung zum Friseur absolvieren können und wie lange es dauern würde. Nachdem wir mit vielen Zahlen und Daten zugedröhnt worden waren, war es endlich so weit! Jeder von uns durfte sich an einen Spiegel bzw. Puppenkopf positionieren. Einer der ersten Fragen war, ob die Haare der Puppen echt seien oder nicht. Uns wurde erklärt, dass es Echthaar sei und dass es aus Indien stammt. Das Haar wurde chemisch bearbeitet und gefärbt, sodass es „europäischer“ wirkt. Danach durften wir verschiedene Flecht- und Zwirbeltechniken ausprobieren, die bei manchen besser und bei anderen weniger gut funktioniert haben. Nach einer kleinen Verschnaufpause (man muss bedenken, dass man während der Arbeit als Friseur die ganze Zeit steht) durften wir mit den Glätteisen arbeiten. Mit denen haben wir verschiedene Lockentechniken ausprobiert und sie anschließend wieder geglättet. Kleiner Fun-Fact am Rande: Eine professionelle Friseurschere kann bis zu 1.000 € kosten, da sie oft maßgefertigt ist. Zuletzt wurde uns gezeigt, wie man Haare richtig in Lockenwickler wickelt (anscheinend muss man da sogar auf einen bestimmten Winkel achten) und durften dies dann auch selber machen. Dann war der Tag auch schon zu Ende und wir verabschiedeten uns. Rückblickend war es ein interessanter und vor allem sehr spaßiger Tag. Und vielleicht hat es dem ein oder anderen eine neue Tür geöffnet.

Für uns als Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums war der Tag auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, einen Beruf kennenzulernen, mit dem wir im Schulalltag bisher wenig zu tun hatten.

Rubrik: Berufsberatung

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